Outsourcing mit oDesk.com bzw. Upwork – Schritt für Schritt

Zeitintensive Aufgaben an sogenannte virtuelle Assistenten abzugeben ist aktuell ein großes Thema. Durch das Internet hat mittlerweile jeder die Möglichkeit kleinere und größere Aufgaben an qualifizierte Arbeiter auf der ganzen Welt zu vergeben. Es locken die Möglichkeiten die eigene Produktivität deutlich zu steigern und das nicht zuletzt zu günstigen Preisen.

Gerade für einzelne Selbständige oder kleinere Unternehmen bietet es zudem den Vorteil, dass man Aufgaben an „Mitarbeiter“ abgeben kann ohne Angestellte dauerhaft beschäftigen und auch bezahlen zu müssen.

Doch wie finde ich einen virtuellen Assistenten und was muss ich bei dem Prozess beachten? Wenn ihr direkt einen virtuellen Assistenten in Vollzeit sucht gibt es spezielle Vermittlerbüros. Grundsätzlich finde ich es aber sinnvoller sich erst einmal selber auf die Suche zu begeben und auch erste Erfahrungen mit virtuellen Assistenten zu sammeln bevor man sich einen Vollzeitassistenten gönnt. Nach meiner Recherche habe ich mich für upwork entschieden – ein weltweiter Marktplatz wo man sein Jobangebot posten kann und sich eine Heerschar von Arbeitswilligen aus aller Welt bewerben. Man erstellt ein Jobangebot, anschließend bewerben sich Jobsuchende, aus denen man sich einen oder mehrere aufgrund ihrer Bewerbungsschreiben und ihrer Profilseite auswählt und zu vorher abgestimmten Konditionen beauftragt. Nach erfolgreicher Abwicklung zahlt man das Geld an upwork.

In diesem Artikel möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit Upwork bzw. odesk (Platform hat sich von odesk zu upwork umgenannt) teilen und euch Tipps für euren Einstieg geben.

Ich selber habe mich auch lange mit dem Thema beschäftigt, viel gelesen etc. bis ich meinen ersten Auftrag gepostet habe. Im Nachhinein kann ich euch nur die Empfehlung geben: Zögert nicht zu lange, denn am schnellsten begreift ihr eure individuellen Vor- und Nachteile wenn ihr es selber macht. Darum würde ich euch raten, auch direkt einen Account anzulegen, dann könnt ihr auch die von mir beschriebenen Schritte und Aktionen besser nachvollziehen. Mir hat es geholfen in dem ich mir einfach gesagt habe, dass ich es einfach mal mit einem kleinen Job ausprobiere – und zwar am gleichen Tag. Also: Warum startest Du nicht gleich heute mit dem ersten kleinen Jobangebot?

Wie funktioniert upwork bzw. odesk?

Alles beginnt mit der Anmeldung. Hierzu benötigt man nur seine E-Mail Adresse und ein Passwort. Theoretisch kann man dann schon sein erstes Jobangebot erstellen. Vorher sollte man aber noch ein paar grundsätzliche Dinge wissen und beachten:

Kommunikation in Englisch

Kommunikationssprache ist Englisch. Das sollte euch aber auf keinen Fall abhalten. Seid gewiss, ihr sprecht meist ein besseres Englisch als die vielen Jobsuchenden aus aller Welt. Hauptsache ist einfach, dass man sich versteht und das stellt eigentlich kein Problem dar.

Welche Jobsuchenden mit welchem Lohnniveau tummeln sich auf upwork?

Die Jobsuchenden kommen aus der ganzen Welt. Bei mir war es aber schon auffällig, dass die meisten Bewerber aus Ländern mit einem niedrigen Lohnniveau, wie z.B. Osteuropa oder Asien kommen. Hiervon hängt auch vorrangig ab mit welchen Kosten man für die Erfüllung seines Auftrages rechnen muss. Gut finde ich, dass alle Bewerber auf Ihren Profilseiten auch einen Stundenlohn angeben müssen zu dem Sie arbeiten. Somit kann man das Lohnniveau schon sehr gut vergleichen.

Zu erwähnen ist, dass sich sowohl Einzelpersonen, als auch Agenturen auf Jobangebote bewerben können. Ich habe bisher eigentlich nur mit Einzelpersonen zusammengearbeitet. Es waren meist Studenten, die sich neben dem Studium etwas dazuverdienen möchten, aber auch ältere Jobsuchende die neben ihrem normalen Job Aufträge privat abwickeln.

Vom Gefühl her findet man auf upwork mehr Jobsuchende, die nebenbei etwas hinzuverdienen wollen und die Plattform als „Lückenfüller“ nutzen als wirkliche professionelle Experten. Aber das auch ok, wenn man dies bei der Auswahl seiner Aufgaben beachtet, die man vergeben möchte.

Es ist übrigens auffällig, dass sich viele Jobsuchende mit Ihrer „Standardbewerbung“ bewerben, die gar nicht auf die Jobbeschreibung eingeht. Der Wortlaut geht dann in die Richtung …habe jahrelange Erfahrung in dem Bereich den Sie suchen… habe gerade Zeit und kann die Aufgabe sofort erledigen…klicken Sie auf mein Portfolio um meine Arbeiten zu sehen (die dann nix mit dem Thema zu tun haben)…und schauen Sie sich meine Webseite an…etc… Alles in allem sind solche Bewerbungen eher nichtssagend. Es lohnt daher ein Hinweis in der Beschreibung zur Jobvergabe, dass solche Bewerbungen nicht erwünscht sind.

Welche Aufgaben eigenen sich zur Vergabe auf upwork?

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich alle Aufgaben gut als Job auf upwork auslagern lassen, die z.B. einen hohen Anteil an Fleißarbeit haben oder die aus sich wiederholenden Tätigkeiten bestehen. Es ist elementar wichtig, dass man die Aufgabe und auch das Ergebnis, welches man erwartet, möglichst gut beschreibt. Somit ist das Verhältnis zwischen Aufwand, den man selber für die Jobbeschreibung hat und die Zeitersparnis die man durch das Auslagern der Arbeit hat am besten.

Nachstehend einmal ein paar beispielhafte Tätigkeitsbereiche und dazu eine grobe Angabe ab welchem Stundensatz man hier geeignete Arbeitskräfte findet.

  • Typische Aufgaben und Mindeststundensätze:
  • Internetrecherche: bis 5$
  • Einfache Grafikarbeiten: 5-10$
  • Texten oder Korrektur lesen: 10$
  • CAD Arbeiten: 10-15$
  • Webdesign: 10-15$
  • Programmierung: 10-15$
  • Künstlerische Arbeiten: 10-15$
  • Komplexere Grafikarbeiten wie z.B. Logodesign: ab 15-20$

Hier einmal ein kleines aber finde ich charakteristisches Beispiel:

Letztens wollte ich eine Kleinigkeit in meinem WordPress Theme ändern – ich habe den Abend über rumprobiert, gegoogelt und getestet. Irgendwann war ich es leid und habe die eine simple Aufgabe einfach bei upwork für 10$ eingestellt. Am nächsten Morgen hatte ich eine Bewerbung in der der Jobsuchende die Lösung „Ändere Wert XY in Datei YZ.php“) bereits herein geschrieben hat! Besser ging´s nicht! Ich hab es in 5 Sekunden angepasst und ihm den Job im Nachgang gegeben.

Wichtig: Was ist bei der Verfassung eines Jobangebotes zu beachten?

Eines meiner wichtigsten Erkenntnisse ist, dass man sich bei der Beschreibung des Jobangebotes lieber etwas mehr Mühe geben sollte, da man ansonsten mit unzähligen schwammigen Jobbewerbungen überhäuft wird oder Anwärter sich unter falschen Vorstellungen bewerben. Aber noch schlimmer ist, wenn das Ergebnis anschließend auch nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

Folgende Tipps kann ich euch hierzu an die Hand geben:

  • Schreibt in möglichst einfachem Englisch (damit es jeder eindeutig versteht)
  • Geht davon aus, dass euer Gegenüber ggf. nicht über den gleichen Kenntnisstand wie ihr verfügt – daher eher mehr als weniger Informationen.
  • Stellt die für euch wichtigsten Dinge der Bewerbung noch einmal zusammenfassend als Auflistung oder durchnummeriert dar.
  • Erwähnt, dass Bewerber bevorzugt werden, die eine passende Arbeitsprobe anhängen und Bewerber ignoriert werden, die eine Standardbewerbung ohne Bezug zum Angebot abgeben
  • Wenn möglich hängt Ihr der Bewerbung direkt eine Beispieldatei an, mit der der Bewerber später arbeiten soll. So kann er sich schon einmal ein Bild davon machen.
  • Fragt in der Bewerbung schon direkt ab, was für eure spätere Entscheidung wichtig ist. Z.B. „Bitte geben Sie an mit welcher Software Sie die Aufgabe lösen wollen“ oder „Konnten Sie die Aufgabenstellung anhand der Beispieldatei nachvollziehen?“ oder ähnliches. Außerdem bekommt man durch die Beantwortung der Fragen häufig ein gutes Gefühl, wie groß das Interesse des Bewerbers an dem Job ist – vor allem, wenn die Fragen gar nicht beantwortet werden.
  • Ich bevorzuge die Vereinbarung eines Festpreises gegenüber einer Bezahlung auf Stundenbasis. Beides könnt ihr im Jobangebot definieren. Ich erwähne auch ganz gerne, dass der Bewerber gerne einen alternativen Preis vorschlagen darf. Je nachdem wie erfahren die Bewerber sind erledigen Sie die Aufgabe ja auch schneller oder langsamer.
  • Wenn es eine Deadline für die Abgabe gibt plant einen Puffer ein und schreibt die Deadline für den Kunden auch immer eindeutig in das Jobangebot.

Ich hoffe ihr erspart euch mit den Tipps die negativen Outsourcing-Erfahrungen.

Kommunikation und Bezahlung

Die gesamte Kommunikation läuft über die upwork Plattform selber ab. Eigentlich bekommt man an keiner Stelle alternative Kontaktmöglichkeiten seiner virtuellen Assistenten. Dies ist logisch, da upwork natürlich daran interessiert ist, dass auch zukünftige Projekte weiter über die Plattform abgewickelt werden. Grundsätzlich ist es aber kein Ding der Unmöglichkeit und würde ich nach einer etwas blöden Erfahrung mittlerweile auch empfehlen – selbst wenn man spätere Aufträge dennoch über upwork abwickelt um die Vorteile zu nutzen. In meinem Fall wollte ich einen Folgeauftrag erteilen, doch hat sich die Auftragnehmerin schlicht nicht mehr gemeldet. Gut…der erste Auftrag war vollständig abgewickelt, darum kann man eigentlich keinen Vorwurf erheben – ärgerlich war es dennoch…

Im Message Bord über das die Kommunikation läuft lassen sich auch kleinere Dateien (bis 5MB) verschicken. Das ganz praktisch, da man dann die Kommunikation und Zwischenergebnisse übersichtlich an einem Ort hat. Wenn die Dateianhänge größer werden hat sich bei mir der kostenlose Service von dropbox.com bewährt. Hier kann man gratis auch größere Datenmengen hochladen und per E-mail oder Linkfreigabe anderen Personen exklusiven Zugriff darauf gewähren. Es stehen einem meine ich einige Gigabyte Volumen zur freien Verfügung.

Die Bezahlung ist einfach. Ich nutze mein PayPal Konto von dem die Beträge einfach abgebucht werden. Bei jeder Buchung erhält man auch von upwork eine Bestätigung per E-Mail. Da man ebenfalls von PayPal dieser erhält hat man die Ausgaben doch ganz gut im Griff. Von den mit dem Auftragnehmer abgerechneten Beträgen behält upwork im Übrigen 10% für die Leistung seiner Dienste ein – was ich fair finde zumal man selber ja den Preis definiert, den man bereit ist zu zahlen und somit die Kosten gefühlt eher dem Auftragnehmer entstehen.

Outsourcing mit upwork.com – Fazit

Alles in allem bin ich mit upwork sehr zufrieden und würde es auch weiterempfehlen. Wichtig ist eigentlich noch, dass man wie immer im Leben fair miteinander umgeht. Gerade beim Thema Outsourcing betrachten doch manche ihr Gegenüber eher als billige Arbeitskraft und weniger als Person, die man ernst nehmen – vor allem auch, wenn diese einen teils sehr geringen Stundenlohn für die Arbeit verlangt. So bricht man sich sicher keinen Zacken aus der Krone, wenn man z.B. bei Zwischenergebnissen ein lobendes Wort verliert und nach einem erfolgreichen Projektabschluss vielleicht auch einen kleinen Bonus zahlt – besonders wenn das Lohnniveau ohnehin unterhalb den bei uns üblichen Sätzen liegt. So bietet sich auch die Chance zuverlässige Partner für zukünftige oder langfristigere Projekte zu finden und zu gewinnen.

Zum Schluss aber das wichtigste: Probiert es einfach aus und sammel eure eigenen Erfahrungen! Nicht zu viel lesen und informieren – einfach mal machen. Das Schlimmste was passieren kann ist dass ihr 10$ „investiert“ habt, aber um eine Erfahrung reicher seid – oder ihr habt für 10$ ein tolles Ergebnis bekommen für das ihr viel länger gebraucht hättet!

Darum am besten direkt jetzt zu upwork und einfach mal einen Testballon mit einem kleinen Auftrag für 5$ oder 10$ starten und einfach schauen, wer sich bewirbt und wie es sich für Dich als neue Chance entwickelt.

Steinteppich als alternativer Bodenbelag

Viele Bauherren haben bei der Auswahl und Bemusterung der Bodenbeläge die Qual der Wahl. Jedes Zimmer hat unterschiedliche Anforderungen, aber auch jeder Bodenbelag hat seine Vor- und Nachteile. Für welches Zimmer eignet sich also welcher Bodenbelag? Hier spielt der Steinteppich in den letzten Jahren eine immer größere Rolle.

Was ist Steinteppich?

Der Steinteppich besteht aus runden Kieseln die mit einem Bindemittel verbunden sind und lässt sich ausgezeichnet als Bodenbelag verwenden.
Im Gegensatz zu einem Teppich oder Parkett wird er nicht in fertigen Einheiten verlegt, sondern in flüssigem Zustand direkt auf den Estrich verstrichen. Die schnelle und einfache Verarbeitung senkt hier die Kosten im Vergleich zu alternativen Bodenbelägen erheblich. Read the rest of this entry »

Einladungskarten zum selber ausdrucken für Hochzeit, Party, Kindergeburtstag etc.

Wer kennt das nicht – eine Feier steht vor der Tür und für die Organisation hat man kaum Zeit. Da kann ich euch den heutigen Linktipp sehr ans Herz legen. Die Seite listet eine Menge nützlicher Links zum Thema „Einladungskarten ausdrucken“ auf. Zudem werden sogar kostenlos nutzbare Vorlagen als PDF zum download angeboten.

Ein Besuch lohnt sich also, selbst wenn man nur ein paar kreative Anregungen sucht:

http://www.einladungskarten-zum-ausdrucken.de/

Geld online verdienen durch Empfehlungen – sogar bei Eigenwerbung!

Ein sehr interessanter Dienst hat vor kurzem seine Pforten geöffnet. Bei www.bee5.de werden über 3000 internationale Partnerprogramme angeboten bei deren Empfehlung man eine Provisionsvergütung erhält. Das Beste daran ist, dass man auch für seine eigenen Einkäufe eine Provision erhält!

Welche Vorteile hat bee5 gegenüber anderen Anbietern?

Der große Vorteil an www.bee5.de für alle die sich für Affiliate Marketing interessieren ist einfach, dass hier 14 Affiliate-Netzwerke in einem System vereint ist. Man muss sich also nur einmal anmelden und kann aus der maximalen Auswahl an Partnerprogrammen wählen. Bee5 richtet sich vor allem aber nicht nur an Webmaster und Blogger, sondern an alle, die mit Empfehlungen Geld verdienen wollen. Die Empfehlungen lassen sich ganz einfach per E-mail an Freunde oder per Twitter an Interessierte weiterleiten. Doch vor allem kann man auch für eigene Einkäufe Provisionen erhalten!

Bee5 ist damit wirklich für jeden interessant. Gerade durch die große Anzahl an Produkten und Dienstleistungen ist auch für jeden etwas dabei, so dass man keine dubiosen Angebote an seine Freunde empfehlen muss, sondern Aktionen und Produkte von etablierten Anbietern wie Conrad.de, discount24.de, Quelle, Fleurop etc. empfehlen kann. Für alle die ohnehin viel im Internet unterwegs sind und auch selber häufiger online einkaufen ist eine Anmeldung bei www.bee5.de daher durchaus sinnvoll.

Fazit:

bee5 geht einen entscheidenden Schritt weiter verglichen mit alternativen Affiliate Anbietern.  Hier hat man extrem viele Anbieter unter einem Dach und kann so aus dem Vollen schöpfen. Zudem ist es durchaus attraktiv, dass man für eigene Einkäufe ebenfalls Provisionen erhält! Da alles noch kostenlos ist gibt es eine Empfehlung! Einfach mal ausprobieren…

Du kannst zudem noch folgenden bee5.de Gutscheincode bzw. Gutscheinnummer verwenden, um deinen Willkommensbonus aufzupeppen:  9 7 3 3 – 1 2 6 4

http://www.bee5.de

Deuten der eigenen Handschrift

Für alle die sich selbst nicht mehr verstehen könnte die Analyse der eigenen Handschrift der Weg zur neuen Erkenntnis sein 😉 Im Internet findet ihr unter www.graphologies.de einen einfachen und schnellen Test um eure eigene Handschrift zu deuten.

Gut gemacht ist der Test auf jeden Fall! Ihr müsst lediglich eine Schriftprobe vor euch liegen haben und schon könnt ihr starten. Anhand von 20 Schritten werden unterschiedliche Eigenschaften eurer Handschrift abgefragt. Beispielschriften erleichtern hierbei die Entscheidung. So wird Schritt für Schritt die Neigung, Breite, Weite, Sattheit etc. eurer Handschrift abgefragt. Zum Schluss wartet eine sehr umfangreiche Persönlichkeitsbeschreibung auf euch, die schon das Zeug für ein Arbeitszeugnis hätte.

Für alle die kurz vor einer Bewerbung stehen, Ihre eigene Handschrift am Computer als Font erstellen und vorher optimieren möchten oder jene, die ihr wöchentliches Horoskop verpasst haben ist es auf jeden Fall ein Besuch wert.

Viel Spaß dabei.

http://www.graphologies.de

Domain mit oder ohne www

Für viele Webmaster stellt sich bei der Erstellung einer neuen Domain die Frage ob als Webadresse z.B. http://infoartikel.de oder http://www.infoartikel.de gewählt werden sollen. Im folgenden einige Erläuterungen zu dieser Thematik.

Als erstes sollte man wissen, dass die Adresse mit www eigentlich eine Subdomain der Hauptadresse ohne www. Es hat sich allerdings in der medialen Kommunikation die Adresskennung mit www durchgesetzt. Wichtig ist einfach, dass man sich aus Gründen der Suchmaschinenfreundlichkeit für eine Domain entscheiden sollte. Wird auf beiden Seiten der identische Inhalt angezeigt wertet z.B. Google dies als sog. „dublicate content“ (also doppelter Content) und staft diese Tatsache beim Ranking in den Suchergebnissen ab.

Das Ziel ist jedoch die Erreichbarkeit beider Seiten zu garantieren. Lösung ist hier die Weiterleitung von der einen Domain auf die andere. Somit liegt kein doppelter Content vor, jedoch ist der Inhalt von beiden Variante aus erreichbar. Von welcher auf welche Domain weitergeleitet werden soll ist im Grunde Geschmackssache.

Folgende Vorteile sprechen für die www-Adresse:
– intuitiv als Webadresse zu erkennen
– optisch ansprechender und einfacher kommunizierbar

Folgende Nachteile sprechen gegen die www-Adresse:
– www-Domain ist eigentlich eine Subdomain der Hauptdomain
– weniger Schreibaufwand beim eintippen der Domain im Browser

Fazit:
Beide Varianten sind möglich und welcher der Vorzug für die externe Kommunikation gegeben wird ist Geschmackssache. Es sollte jedoch nur eine Domain mit Content hinterlegt werden. Die andere Domain sollte auf die Hauptdomain verweisen um einer Abstrafung von Google durch doppelten Content entgegenzuwirken.

Ich persönlich habe mich übrigens für die domain www.infoartikel.de als Hauptdomain entschieden.